Craniosacral-Therapie

Die Craniosacral-Therapie (CST) ist eine sanfte, manuelle Behandlungsmethode, die von Dr. John E. Upledger auf der Grundlage seiner Forschungen an der Michigan State University (1975–1983) entwickelt wurde.

Durch sehr sanfte Berührungen – mit einem Druck von etwa 5 Gramm – lösen Therapeuten Spannungen im Körper, um die Funktion des Zentralnervensystems zu optimieren. Dies kann sich positiv auf Verdauung, Atmung, Kreislauf und Muskulatur auswirken sowie bei psychischen Belastungen wie Stress, Angstzuständen, Depressionen und PTBS helfen.

Wirkungsweise

Obwohl sich der Begriff „craniosacral“ auf Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) bezieht, behandelt die CST den ganzen Menschen – Körper, Geist und Seele. Durch das sanfte Auflegen der Hände auf bestimmte Schlüsselbereiche unterstützt der Therapeut den Körper dabei, sich zu entspannen, Spannungen loszulassen und seine natürlichen Selbstheilungs- und Regulationskräfte zu nutzen.

Für wen ist sie geeignet?

Aufgrund ihrer Sanftheit und Sicherheit eignet sich die CST für Menschen jeden Alters, darunter:

Neugeborene und ältere Menschen.

Schwangere sowie Mütter und Säuglinge nach einer schwierigen Geburt.

Alle, die ihr Immunsystem stärken, Stress abbauen oder körperliche sowie emotionale Gesundheitsprobleme bewältigen möchten.

Ablauf einer Sitzung

Der erste Termin dauert in der Regel etwa eine Stunde und beginnt mit der Aufnahme Ihrer Krankengeschichte.

Sie bleiben vollständig bekleidet und liegen meist bequem auf dem Rücken. Der Therapeut legt seine Hände sanft auf Ihren Kopf, den unteren Rücken oder andere Bereiche, in denen Ihr Körper Spannungen festhält.

Nach der Sitzung fühlen Sie sich möglicherweise ruhig, voller Energie oder klarer im Kopf. Oft ist schon nach ein oder zwei Sitzungen eine rasche Linderung spürbar, während bei länger bestehenden Beschwerden mehr Zeit erforderlich sein kann. Gelegentlich kann es vorkommen, dass Sie Ihre Symptome kurzzeitig intensiver wahrnehmen, während sich Ihr Körper anpasst und heilt.

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